Uposatha

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SN 8.4

Ānanda sutta: Mit Ānanda

Ānandasutta

Vaṅgīsavagga

Vaṅgīsa wird erneut von Begierde gequält und wendet sich an Ānanda um Hilfe. Ānanda rät ihm, seine Wahrnehmung so umzulenken, dass schöne Dinge nicht länger schön erscheinen.

Traductions

Einmal hielt sich der Ehrwürdige Ānanda bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da kleidete sich der ehrwürdige Ānanda am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat mit dem Ehrwürdigen Vaṅgīsa als zweitem Mönch Sāvatthī zum Almosengang.

Und zu der Zeit wurde der Ehrwürdige Vaṅgīsa unzufrieden, da Wollust seinen Geist befiel. Da redete er den Ehrwürdigen Ānanda mit einer Strophe an:

„Ich habe eine brennende Begierde nach Sinnenfreuden;
mein Geist steht in Flammen!

Bitte, Gotama, sag mir aus Anteilnahme,

wie ich die Flammen löschen kann.“

„Weil deine Wahrnehmung verzerrt ist,
deshalb steht dein Geist in Flammen.

Wende dich ab von dem Merkmal der Dinge,

das anziehend ist und Wollust erregt.

Betrachte alle bedingten Erscheinungen als fremd,
als Leiden und als ohne Selbst.

Lösche das große Feuer der Wollust,

verbrenne nicht wieder und wieder.

Meditiere mit geeintem und gesammeltem Geist
über das Abstoßende am Körper.

Versenke die Achtsamkeit im Körper

und sei äußerst ernüchtert.

Meditiere über das Merkmalslose,
gib die zugrunde liegende Neigung zur Einbildung auf;

und wenn du die Einbildung erfasst,

wirst du in Frieden leben.“

À propos de cette traduction

Sabbamitta · CC0

Que tous les êtres soient heureux