SN 9.8
Kulagharaṇī sutta: Die Herrin des Hauses
Kulagharaṇīsutta
Vanavagga
Eine Gottheit sorgt sich wegen des Geredes über einen Mönch, der eine enge Beziehung zu einer Familie im Dorf hat. Sie nimmt die Gestalt der Hausherrin dieser Familie an und versucht, ihn zu warnen; er aber sagt, wer wirklich übt, stört sich nicht an Gerede.
Traductions
Einmal hielt sich einer der Mönche im Land der Kosaler in einem gewissen Waldstück auf.
Zu dieser Zeit nun war dieser Mönch zu eng in die Angelegenheiten einer gewissen Familie verwickelt. Eine Gottheit, die in diesem Waldstück hauste, fühlte Anteilnahme für diesen Mönch und war auf sein Wohl bedacht. In dem Wunsch, ihn aufzurütteln, nahm sie die Gestalt der Herrin dieser Familie an, begab sich zu dem Mönch und redete ihn mit einer Strophe an:
„An Flussufern und in Gasthäusern,
in Hotels und auf Landstraßen
versammeln sich Leute, um darüber zu klatschen,
was da läuft zwischen dir und mir.“
„Es gibt viele Töne, die nachklingen,
die ein inbrünstiger Asket ertragen muss.
Er braucht darum nicht betroffen zu sein,
denn das ist es nicht, was einen befleckt.
Wenn du bei jedem kleinen Ton zusammenzuckst
wie ein Windhirsch im Wald,
so nennt man dich den ‚flüchtigen Geist‘,
und deine Übung wird nicht gelingen.“
À propos de cette traduction
Sabbamitta · CC0
Que tous les êtres soient heureux