ΣΝ 5.2
Somā sutta: Mit Somā
Somāsutta
Bhikkhunīvagga
Als sie im Finsteren Wald meditiert, wird die Nonne Somā von Māra verhöhnt, der behauptet, eine Frau könne niemals die subtile Wahrheit sehen. Sie weist ihn zurück, indem sie klarstellt, dass das Geschlecht keine Rolle spielt, wenn man tiefgründige Wahrheiten erkennt, und schickt Māra fort zu denen, die noch am Geschlecht haften.
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In Sāvatthī.
Da kleidete die Nonne Somā sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Sāvatthī zum Almosengang. Sie zog um Almosen durch Sāvatthī. Nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkam, ging sie für die Meditation des Tages in den Finsteren Wald, tauchte tief hinein und setzte sich an den Fuß eines Baumes, um zu meditieren.
Und Māra der Böse wollte der Nonne Somā Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich ihr die Haare sträubten, er wollte sie aus der Versenkung reißen; da ging zu ihr und redete sie mit einer Strophe an:
„Dieser Zustand ist schwer zu erreichen,
nur die Eremiten gelangen dahin.
Mit ihrer Zwei-Fingerbreit-Weisheit
ist es unmöglich für eine Frau.“
Da dachte die Nonne Somā: „Wer spricht diese Strophe, ein Mensch oder ein nicht-menschliches Wesen?“
Dann dachte sie: „Das ist Māra der Böse, er will mir Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich mir die Haare sträuben, er will mich aus der Versenkung reißen!“
Und Somā, in dem Wissen, dass es Māra der Böse war, antwortete ihm mit einer Strophe:
„Welchen Unterschied macht das Frausein,
wenn der Geist gesammelt ist,
wenn Erkennen gegenwärtig ist
und man richtig den Dhamma klar sieht.
Wer da denkt, ‚Ich bin eine Frau‘
oder ‚Ich bin ein Mann‘
oder ‚Ich bin‘ irgendetwas,
ist für Māras Worte empfänglich.“
Da dachte Māra der Böse: „Die Nonne Somā kennt mich!“ Elend und traurig verschwand er eben dort.
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Sabbamitta · CC0
Είθε όλα τα όντα να είναι ευτυχισμένα