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SN 11.20

Saṁghavandanā sutta: Wen Sakka verehrt (3)

Saṁghavandanāsutta

Dutiyavagga

Als Sakka sich zu einer Vergnügungsfahrt bereit macht, hebt er seine zusammengelegten Hände zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Sein Wagenlenker Mātali fragt, warum er schlecht riechende Mönche und Nonnen verehre. Sakka sagt, er verehre sie wegen ihrer Entsagung und ihres Friedens.

Traducciones

Bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen.

„Es war einmal eine Zeit, Mönche und Nonnen, da wandte sich Sakka der Götterfürst an seinen Wagenlenker Mātali: ‚Mein lieber Mātali, spanne den Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern an. Wir wollen zu einem Park fahren und die Landschaft betrachten.‘

‚Ja, Gebieter‘, antwortete Mātali. Er spannte den Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern an und benachrichtigte Sakka: ‚Kamerad, der Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern ist angespannt. Bitte geh nach deinem Belieben.‘

Da stieg Sakka der Götterfürst vom Siegespalast herab, erhob seine zusammengelegten Hände und verehrte den Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Da redete Mātali der Wagenlenker Sakka in Strophen an:

‚Sie sind es, die dich verehren sollten,
die Menschen, die in ihrem faulenden Körper stecken,

in einen Kadaver gesunken,

von Hunger und Durst gequält.

Worum beneidest du jene,
die hauslos sind, Vāsava?

Sprich über die Lebensweise der Seher,

lass uns hören, was du sagst.‘

‚Darum beneide ich
die Hauslosen, Mātali:

Wenn sie aus einem Dorf fortgehen,

ziehen sie ohne Sorgen weiter.

Sie horten keine Güter in Vorratskammern,
noch in Krügen oder Körben.

Sie suchen Nahrung, die andere zubereitet haben,

und leben davon, ihren Gelübden treu.

Die Bedächtigen, deren Worte voller Weisheit sind,
leben friedvoll und ruhig.

Götter kämpfen mit Titanen,

und Sterbliche kämpfen miteinander, Mātali.

Sie kämpfen nicht unter den Kämpfenden,
sind verloschen unter den Bewaffneten,

sie ergreifen nicht unter denen, die ergreifen:

Sie sind es, die ich verehre, Mātali.‘

‚Die, die du verehrst, Sakka,
scheinen die Besten in der Welt zu sein.

Auch ich will die verehren,

die du verehrst, Vāsava.‘

Daraufhin bestieg Maghavā, der Oberste,
König der Götter, Sujās Ehemann,

nachdem er den Saṅgha der Mönche und Nonnen verehrt hatte,

seinen Wagen.“

Sobre esta traducción

Sabbamitta · CC0

Que todos los seres sean felices