Ein brahmanischer Kosmologe fragt den Buddha, ob alles existiert oder nichts existiert. Der Buddha weist beide Ansichten als Extreme zurück.
Traducciones
In Sāvatthī.
Da ging ein brahmanischer Kosmologe zum Buddha … Als er sich zur Seite hingesetzt hatte, sagte er zum Buddha:
„Werter Gotama, ist alles?“
„‚Alles ist‘: Das ist die älteste Kosmologie, Brahmane.“
„Dann ist alles nicht?“
„‚Alles ist nicht‘: Das ist die zweite Kosmologie.“
„Nun, ist alles eine Einzigkeit?“
„‚Alles ist eine Einzigkeit‘: Das ist die dritte Kosmologie.“
„Dann ist alles Ausdehnung?“
„‚Alles ist Ausdehnung‘: Das ist die vierte Kosmologie.
Der Klargewordene vermeidet diese beiden Extreme und lehrt den Dhamma auf die mittlere Art: ‚Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse.
Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“
Auf diese Worte sagte der brahmanische Kosmologe zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“