אופוסטהה

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א״נ 1.41–50

5. Das Kapitel über eine Granne

Paṇihitaacchavagga

Paṇihitaacchavagga

41

„Mönche und Nonnen, wie eine Reis- oder Gerstengranne, die in die falsche Richtung zeigt: Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es ganz unmöglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt. Warum ist das so? Weil die Granne in die falsche Richtung zeigt. Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Geist in die falsche Richtung zeigt, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht. Warum ist das so? Weil sein Geist in die falsche Richtung zeigt.“

42

„Mönche und Nonnen, wie eine Reis- oder Gerstengranne, die in die richtige Richtung zeigt: Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es gut möglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt. Warum ist das so? Weil die Granne in die richtige Richtung zeigt. Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Geist in die richtige Richtung zeigt, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht. Warum ist das so? Weil sein Geist in die richtige Richtung zeigt.“

43

„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist gehässig ist, verstehe ich: ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in die Hölle gestoßen.‘ Warum ist das so? Weil ihr Geist gehässig ist. Ein gehässiger Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“

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„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist rein ist, verstehe ich: ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in den Himmel erhoben.‘ Warum ist das so? Weil ihr Geist rein ist. Ein reiner Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt.“

45

„Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der trüb, undurchsichtig und schmutzig wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel nicht sehen, noch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Warum ist das so? Weil das Wasser getrübt ist. Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Geist getrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Warum ist das so? Weil sein Geist getrübt ist.“

46

„Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Warum ist das so? Weil das Wasser ungetrübt ist. Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Geist ungetrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Warum ist das so? Weil sein Geist ungetrübt ist.“

47

„Mönche und Nonnen, gerade wie der Papra als bester Baum gilt, weil er geschmeidig und gut formbar ist, ebenso sehe ich kein einziges Ding, das so geschmeidig und so gut formbar ist wie der Geist, wenn er entwickelt und gemehrt ist. Ein entwickelter und gemehrter Geist ist geschmeidig und formbar.“

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„Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das sich so schnell verändert wie der Geist; so sehr, dass es nicht einfach ist, ein Gleichnis dafür zu geben, wie rasch der Geist sich ändert.“

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„Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Aber er ist von vorübergehenden Flecken befleckt.“

50

„Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Und er ist von vorübergehenden Flecken befreit.“

על התרגום

Sabbamitta · CC0

מי ייתן וכל היצורים יהיו מאושרים