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相応部 3.13

Doṇapāka sutta: Ein Kübel Reis

Doṇapākasutta

Dutiyavagga

Als König Pasenadi übergewichtig und außer Atem erscheint, rät ihm der Buddha in der wohl weltweit ersten Abmagerungskur, seine Nahrungsmenge zu reduzieren. Er lehrt einen der königlichen Aufwärter eine Strophe, die dieser jedesmal aufsagen soll, wenn der König am Essen ist.

In Sāvatthī.

Zu dieser Zeit nun pflegte der König Pasenadi von Kosala kübelweise gekochten Reis zu essen. Da ging er nach dem Essen zum Buddha, heftig schnaufend. Er verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin.

Und da er wusste, dass der König Pasenadi nach dem Essen heftig schnaufte, sagte der Buddha bei dieser Gelegenheit diese Strophe auf:

„Wenn ein Mensch stets achtsam ist,
das rechte Maß beim Essen kennt,

lässt sein Unbehagen nach,

er altert langsam und schützt sein Leben.“

Nun stand zu dieser Zeit der Vedenstudent Sudassana hinter dem König. Da wandte sich König Pasenadi an ihn: „Bitte, lieber Sudassana, präge dir diese Strophe in Gegenwart des Buddha ein und sage sie jedes Mal auf, wenn mir ein Mahl aufgetragen wird. Ich werde dir eine regelmäßige tägliche Zulage von hundert Talern einrichten.“

„Ja, Majestät“, antwortete Sudassana. Er prägte sich die Strophe in Gegenwart des Buddha ein und sagte sie jedes Mal auf, wenn dem König ein Mahl aufgetragen wurde:

„Wenn ein Mensch stets achtsam ist,
das rechte Maß beim Essen kennt,

lässt sein Unbehagen nach,

er altert langsam und schützt sein Leben.“

Dann gewöhnte sich der König langsam daran, nicht mehr als höchstens einen Becher Reis zu essen. Nach einiger Zeit nahm der König deutlich ab. Er strich mit den Händen über seine Glieder und drückte bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Auf beide Arten hat der Buddha Anteilnahme für mich: beim Guten für dieses Leben und beim Guten für künftige Leben.“

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Sabbamitta · CC0

生きとし生けるものが幸せでありますように