อํ. 2.42–51
5. Das Kapitel über Versammlungen
Parisavagga
Parisavagga
คำแปล
42
„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine seichte Versammlung und eine tiefgründige Versammlung. Und was ist eine seichte Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen rastlos, unverschämt, launisch und großmäulig sind, mit loser Zunge, unachtsam, ohne Situationsbewusstsein, ohne Versenkung, mit schweifendem Geist und unbeherrschten Sinnen. Das nennt man eine seichte Versammlung.
Und was ist eine tiefgründige Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen nicht rastlos, unverschämt, launisch und großmäulig sind, keine lose Zunge haben, sondern achtsam sind, mit Situationsbewusstsein und Versenkung, mit geeintem Geist und beherrschten Sinnen. Das nennt man eine tiefgründige Versammlung. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die tiefgründige Versammlung.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine gespaltene Versammlung und eine einträchtige Versammlung. Und was ist eine gespaltene Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen uneins sind, zanken, streiten und einander fortwährend mit scharfen Worten verletzen. Das nennt man eine gespaltene Versammlung.
Und was ist eine einträchtige Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen in Eintracht leben, sich gegenseitig wertschätzen, ohne Streit, sich wie Milch und Wasser mischen und einander mit freundlichen Augen betrachten. Das nennt man eine einträchtige Versammlung. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die einträchtige Versammlung.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine Versammlung der Schlimmsten und eine Versammlung der Besten. Und was ist eine Versammlung der Schlimmsten? Eine Versammlung, in der die altehrwürdigen Mönche und Nonnen genießerisch und lasch sind, die Ersten bei Rückfällen; sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit und rütteln ihre Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Und die, die nach ihnen kommen, folgen ihrem Beispiel. Auch sie werden genießerisch und lasch, die Ersten bei Rückfällen; sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit und rütteln ihre Energie nicht auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das nennt man eine Versammlung der Schlimmsten.
Und was ist eine Versammlung der Besten? Eine Versammlung, in der die altehrwürdigen Mönche und Nonnen nicht genießerisch und lasch sind und nicht zurückfallen; stattdessen übernehmen sie die Führung bei der Abgeschiedenheit und rütteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Und die, die nach ihnen kommen, folgen ihrem Beispiel. Auch sie sind nicht genießerisch und lasch und fallen nicht zurück; stattdessen übernehmen sie die Führung bei der Abgeschiedenheit und rütteln ihre Energie auf, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist, zu erringen, was noch nicht errungen ist, und zu erkennen, was noch nicht erkannt ist. Das nennt man eine Versammlung der Besten. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die Versammlung der Besten.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine unedle Versammlung und eine edle Versammlung. Und was ist eine unedle Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen nicht wahrhaftig verstehen: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Das nennt man eine unedle Versammlung.
Und was ist eine edle Versammlung? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen wahrhaftig verstehen: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Das nennt man eine edle Versammlung. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die edle Versammlung.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine Versammlung des Bodensatzes und eine Versammlung der Crème. Und was ist eine Versammlung des Bodensatzes? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen in ihrem Handeln voreingenommen sind durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit und Feigheit. Das nennt man eine Versammlung des Bodensatzes.
Und was ist eine Versammlung der Crème? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen in ihrem Handeln nicht voreingenommen sind durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit und Feigheit. Das nennt man eine Versammlung der Crème. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die Versammlung der Crème.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine Versammlung, die in schönen Reden bewandert ist, nicht im Hinterfragen, und eine Versammlung, die im Hinterfragen bewandert ist, nicht in schönen Reden. Und was ist eine Versammlung, die in schönen Reden bewandert ist, nicht im Hinterfragen? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen nicht zuhören wollen, wenn Lehrreden vorgetragen werden, die der Klargewordene gesprochen hat – tiefe, tiefgründige, überweltliche, von der Leerheit handelnde Lehren. Sie spitzen nicht die Ohren und versuchen nicht, zu verstehen, und halten es auch nicht für wert, diese Lehren zu lernen und sich einzuprägen. Doch wenn Lehrreden vorgetragen werden, die von Dichtern geschaffen wurden – Poesie, mit schönen Worten und Ausdrücken, von Außenstehenden verfasst oder von Schülern gesprochen – dann wollen die Mönche und Nonnen zuhören. Sie spitzen die Ohren und versuchen, zu verstehen, und halten es auch für wert, diese Lehren zu lernen und sich einzuprägen. Aber wenn sie sich diese Lehren eingeprägt haben, fragen und prüfen sie einander nicht: ‚Warum heißt es so? Was bedeutet das?‘ So enthüllen sie nicht, was verborgen ist, klären nicht, was unklar ist, und zerstreuen nicht den Zweifel bezüglich der vielen zweifelhaften Dinge. Das nennt man eine Versammlung, die in schönen Reden bewandert ist, nicht im Hinterfragen.
Und was ist eine Versammlung, die im Hinterfragen bewandert ist, nicht in schönen Reden? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen nicht zuhören wollen, wenn Lehrreden vorgetragen werden, die von Dichtern geschaffen wurden – Poesie, mit schönen Worten und Ausdrücken, von Außenstehenden verfasst oder von Schülern gesprochen. Sie spitzen nicht die Ohren und versuchen nicht, zu verstehen, und halten es auch nicht für wert, sie zu lernen und sich einzuprägen. Doch wenn Lehrreden vorgetragen werden, die der Klargewordene gesprochen hat – tiefe, tiefgründige, überweltliche, von der Leerheit handelnde Lehren – dann wollen die Mönche und Nonnen zuhören. Sie spitzen die Ohren und versuchen, zu verstehen, und halten es auch für wert, sie zu lernen und sich einzuprägen. Und wenn sie sich diese Lehren eingeprägt haben, fragen und prüfen sie einander: ‚Warum heißt es so? Was bedeutet das?‘ So enthüllen sie, was verborgen ist, klären, was unklar ist, und zerstreuen den Zweifel bezüglich der vielen zweifelhaften Dinge. Das nennt man eine Versammlung, die im Hinterfragen bewandert ist, nicht in schönen Reden. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die Versammlung, die im Hinterfragen bewandert ist, nicht in schönen Reden.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine Versammlung, die fleischliche Dinge schätzt, nicht die wahre Lehre, und eine Versammlung, die die wahre Lehre schätzt, nicht fleischliche Dinge. Und was ist eine Versammlung, die fleischliche Dinge schätzt, nicht die wahre Lehre? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen einander unter den Augen der weiß gekleideten Laien preisen: ‚Der Mönch Soundso ist auf beide Arten befreit; Soundso ist durch Weisheit befreit; Soundso ist ein unmittelbarer Zeuge; Soundso ist zur Ansicht gelangt; Soundso ist durch Vertrauen befreit; Soundso ist ein Nachfolger der Lehren; Soundso ist ein Nachfolger durch Vertrauen; Soundso ist tugendhaft, von gutem Charakter; Soundso ist tugendlos, von schlechtem Charakter.‘ Auf diese Art erhalten sie materiellen Besitz. Und wenn sie diesen Besitz haben, gebrauchen sie ihn gebunden, betört, anhänglich, blind für die Nachteile und ohne das Entrinnen zu verstehen. Das nennt man eine Versammlung, die fleischliche Dinge schätzt, nicht die wahre Lehre.
Und was ist eine Versammlung, die die wahre Lehre schätzt, nicht fleischliche Dinge? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen einander nicht unter den Augen der weiß gekleideten Laien preisen: ‚Der Mönch Soundso ist auf beide Arten befreit; Soundso ist durch Weisheit befreit; Soundso ist ein unmittelbarer Zeuge; Soundso ist zur Ansicht gelangt; Soundso ist durch Vertrauen befreit; Soundso ist ein Nachfolger der Lehren; Soundso ist ein Nachfolger durch Vertrauen; Soundso ist tugendhaft, von gutem Charakter; Soundso ist tugendlos, von schlechtem Charakter.‘ Auf diese Art erhalten sie materiellen Besitz. Und wenn sie diesen Besitz haben, gebrauchen sie ihn ungebunden, nicht betört, nicht anhänglich, sie sehen die Nachteile und verstehen das Entrinnen. Das nennt man eine Versammlung, die die wahre Lehre schätzt, nicht fleischliche Dinge. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die Versammlung, die die wahre Lehre schätzt, nicht fleischliche Dinge.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine unrechtmäßige Versammlung und eine rechtmäßige Versammlung. Und was ist eine unrechtmäßige Versammlung? Eine Versammlung, in der Rechtsverfahren entgegen der Lehre durchgeführt werden, Rechtsverfahren im Sinne der Lehre hingegen nicht. Rechtsverfahren entgegen der Schulung werden durchgeführt, Rechtsverfahren im Sinne der Schulung hingegen nicht. Rechtsverfahren entgegen der Lehre werden erläutert, Rechtsverfahren im Sinne der Lehre hingegen nicht. Rechtsverfahren entgegen der Schulung werden erläutert, Rechtsverfahren im Sinne der Schulung hingegen nicht. Das nennt man eine unrechtmäßige Versammlung.
Und was ist eine rechtmäßige Versammlung? Eine Versammlung, in der Rechtsverfahren im Sinne der Lehre durchgeführt werden, Rechtsverfahren entgegen der Lehre hingegen nicht. Rechtsverfahren im Sinne der Schulung werden durchgeführt, Rechtsverfahren entgegen der Schulung hingegen nicht. Rechtsverfahren im Sinne der Lehre werden erläutert, Rechtsverfahren entgegen der Lehre hingegen nicht. Rechtsverfahren im Sinne der Schulung werden erläutert, Rechtsverfahren entgegen der Schulung hingegen nicht. Das nennt man eine rechtmäßige Versammlung. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die rechtmäßige Versammlung.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine prinzipienlose Versammlung und eine prinzipientreue Versammlung. … Die bessere dieser beiden ist die prinzipientreue Versammlung.“
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„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Versammlungen. Welche zwei? Eine Versammlung mit prinzipienloser Rede und eine Versammlung mit prinzipientreuer Rede. Und was ist eine Versammlung mit prinzipienloser Rede? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen disziplinarische Angelegenheiten behandeln, ob sie rechtens sind oder nicht. Aber sie überzeugen einander nicht und lassen sich nicht überzeugen, noch bewegen sie einander zu etwas oder lassen sich zu etwas bewegen. Unfähig, einander zu überzeugen oder zu etwas zu bewegen, können sie nicht von ihren Meinungen ablassen. Eigensinnig halten sie an dieser disziplinarischen Angelegenheit fest und bestehen darauf: ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ Das nennt man eine Versammlung mit prinzipienloser Rede.
Und was ist eine Versammlung mit prinzipientreuer Rede? Eine Versammlung, in der die Mönche und Nonnen disziplinarische Angelegenheiten behandeln, ob sie rechtens sind oder nicht. Dann überzeugen sie einander oder lassen sich überzeugen, und sie bewegen einander zu etwas oder lassen sich zu etwas bewegen. Da sie in der Lage sind, einander zu überzeugen oder zu etwas zu bewegen, lassen sie von ihren Meinungen ab. Sie halten nicht eigensinnig an dieser disziplinarischen Angelegenheit fest oder bestehen darauf: ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ Das nennt man eine Versammlung mit prinzipientreuer Rede. Das sind die zwei Versammlungen. Die bessere dieser beiden ist die Versammlung mit prinzipientreuer Rede.“
เกี่ยวกับคำแปลนี้
Sabbamitta · CC0
ขอให้สรรพสัตว์ทั้งหลายจงเป็นสุข