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Snp 4.9

Māgaṇḍiya sutta: Mit Māgaṇḍiya

Māgaṇḍiyasutta

Aṭṭhakavagga

Māgaṇḍiya bietet dem Buddha seine Tochter zur Frau an. Der Buddha lehnt ab und dämpft Māgaṇḍiyas Stolz weiter, indem er einen Zustand des Friedens beschreibt, den Māgaṇḍiya nicht versteht.

Çeviriler

„Selbst beim Anblick der Sirenen Verlangen, Bosheit und Wollust
hatte ich keine Sehnsucht nach Geschlechtsverkehr.

Was ist dieser Körper voller Harn und Kot?

Ich würde ihn nicht einmal mit meinem Fuß berühren wollen.“

„Wenn du ein Juwel wie dieses nicht willst,
eine Dame, von vielen Herrschern der Menschen begehrt,

welche Art von Theorie, von Regeln und Gelübden, von Lebenserwerb

und von Wiedergeburt in ein neues Leben behauptest du dann?“

„Nach Bewertung unter den Lehren“, sagte der Buddha zu Māgaṇḍiya,
„wurden keine angenommen im Gedanken: ‚Das behaupte ich.‘

Indem ich Ansichten sah, ohne eine anzunehmen,

indem ich suchte, sah ich inneren Frieden.“

„Du Abgeklärter, du sprichst von Bewertungen, die du entworfen hast“, sagte Māgaṇḍiya,
„ohne eine dieser Ansichten anzunehmen.

Was die Sache des inneren Friedens betrifft:

Wie wird diese vom Bedächtigen beschrieben?“

„Von Reinheit spricht man nicht in Begriffen von Ansichten“, sagte der Buddha zu Māgaṇḍiya,
„von Gelehrsamkeit, Erkenntnis oder Regeln und Gelübden;

auch nicht in Begriffen von dem ohne Ansichten,

ohne Gelehrsamkeit, Erkenntnis oder Regeln und Gelübde.

Nachdem man diese aufgegeben hat und sie nicht annimmt,

friedvoll, unabhängig, würde man nicht um ein anderes Leben beten.“

„Es scheint, von Reinheit spreche man nicht in Begriffen von Ansichten“, sagte Māgaṇḍiya,
„von Gelehrsamkeit, Erkenntnis oder Regeln und Gelübden;

auch nicht in Begriffen von dem ohne Ansichten,

ohne Gelehrsamkeit, Erkenntnis oder Regeln und Gelübde.

Wenn das so ist, so denke ich, diese Lehre ist reine Dummheit;

denn manche glauben, Reinheit komme von der Ansicht.“

„Du stützt dich auf eine Ansicht und fragst immer noch“, sagte der Buddha zu Māgaṇḍiya,
„so wurdest du verwirrt durch alles, was du angenommen hast.

Du hast nicht die leiseste Vorstellung davon erspäht,

darum betrachtest du die Lehre als Dummheit.

Wenn du denkst: ‚Ich bin gleich,
besonders oder schlechter‘, gerätst du in Streitigkeiten.

Unerschütterlich angesichts der drei Unterscheidungen

wirst du nicht denken: ‚Ich bin gleich oder besonders‘.

Warum würde der Brahmane sagen: ‚Es ist wahr‘,
oder mit wem würde er streiten: ‚Es ist falsch‘?

Es gibt in ihm nicht gleich oder ungleich;

mit wem würde er da eine Debatte beginnen?

Nachdem er sein Bollwerk verlassen hat, um ohne Unterschlupf umherzuwandern,
nähert ein Abgeklärter sich niemandem im Dorf an.

Frei von Sinnenfreuden, ohne Erwartung –

mit keinem Menschen würde er in Streit geraten.

Ein Riese würde keine Debatte beginnen
über die Dinge in der Welt, von denen er abgesondert lebt.

Wie ein stacheliger Lotus, im Wasser geboren,

nicht von Wasser und Schlamm beschmiert ist,

so ist der Abgeklärte ohne Gier, Fürsprecher des Friedens,

nicht von Sinnlichkeit und der Welt beschmiert.

Ein Wissensmeister wird nicht eingebildet
wegen einer Ansicht oder eines Gedankens, denn er ist nicht davon geprägt.

Er braucht weder Taten noch Gelehrsamkeit,

ist nicht mit Dogmen indoktriniert.

Für den von Vorstellungen Abgelösten gibt es keine Knoten,
für den durch Weisheit Befreiten gibt es keine Täuschung.

Doch die, die Vorstellungen und Ansichten angenommen haben,

wandern durch die Welt und provozieren Zusammenstöße.“

Bu çeviri hakkında

Sabbamitta · CC0

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