AN 2.52–63
6. Das Kapitel über Personen
Puggalavagga
Puggalavagga
Traduzioni
52
„Diese zwei Personen, Mönche und Nonnen, erscheinen in der Welt zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen. Welche zwei? Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha; und der Rad-drehende Herrscher. Das sind die zwei Personen, die zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen in der Welt erscheinen.“
53
„Diese zwei Personen, Mönche und Nonnen, erscheinen in der Welt, die außerordentliche Menschen sind. Welche zwei? Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha; und der Rad-drehende Herrscher. Das sind die zwei Personen, die in der Welt erscheinen, die außerordentliche Menschen sind.“
54
„Es gibt zwei Personen, Mönche und Nonnen, deren Tod von vielen Menschen bedauert wird. Welche zwei? Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha; und der Rad-drehende Herrscher. Das sind die zwei Personen, deren Tod von vielen Menschen bedauert wird.“
55
„Diese zwei, Mönche und Nonnen, sind eines Denkmals würdig. Welche zwei? Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha; und der Rad-drehende Herrscher. Das sind die zwei, die eines Denkmals würdig sind.“
56
„Mönche und Nonnen, es gibt diese zwei Arten von Buddhas. Welche zwei? Den Klargewordenen, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha; und den unabhängigen Buddha. Das sind die zwei Arten von Buddhas.“
57
„Diese zwei, Mönche und Nonnen, zucken bei einem Donnerschlag nicht zusammen. Welche zwei? Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat; und ein Vollblutelefant. Das sind die zwei, die bei einem Donnerschlag nicht zusammenzucken.“
58
„Diese zwei, Mönche und Nonnen, zucken bei einem Donnerschlag nicht zusammen. Welche zwei? Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat; und ein Vollblutpferd. Das sind die zwei, die bei einem Donnerschlag nicht zusammenzucken.“
59
„Diese zwei, Mönche und Nonnen, zucken bei einem Donnerschlag nicht zusammen. Welche zwei? Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat; und ein Löwe, der König der Tiere. Das sind die zwei, die bei einem Donnerschlag nicht zusammenzucken.“
60
„Diese zwei Gründe, Mönche und Nonnen, sehen Ureinwohner dafür, keine gewöhnliche Sprache zu benutzen. Welche zwei? ‚Wir wollen nicht lügen, und wir wollen die Worte anderer nicht falsch darstellen.‘ Das sind die zwei Gründe, die Ureinwohner dafür sehen, keine gewöhnliche Sprache zu benutzen.“
61
„Mönche und Nonnen, Damen sterben, ohne von zwei Dingen genug zu bekommen. Von welchen zwei? Von Geschlechtsverkehr und vom Gebären. Damen sterben, ohne von diesen zwei Dingen genug zu bekommen.“
62
„Mönche und Nonnen, ich will euch lehren, was es heißt, mit schlechten Menschen zu leben und mit guten Menschen zu leben. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Was heißt es, mit schlechten Menschen zu leben? Wie leben schlechte Menschen zusammen?
Da denkt ein älterer Mönch: ‚Kein älterer, kein mittelalter und kein jüngerer Mönch soll mich ermahnen; und ich will keinen älteren, keinen mittelalten und keinen jüngeren Mönch ermahnen. Wenn ein älterer, ein mittelalter oder ein jüngerer Mönch mich ermahnen sollte, hätte er keine Anteilnahme, und ich würde es ihm schwer machen und „Nein!“ sagen. Und ohnehin würde ich mich nicht damit beschäftigen, auch wenn ich sehen würde, was ich falsch gemacht habe.‘
Und auch ein mittelalter oder jüngerer Mönch denkt: ‚Kein älterer, kein mittelalter und kein jüngerer Mönch soll mich ermahnen; und ich will keinen älteren, keinen mittelalten und keinen jüngeren Mönch ermahnen. Wenn ein älterer, ein mittelalter oder ein jüngerer Mönch mich ermahnen sollte, hätte er keine Anteilnahme, und ich würde es ihm schwer machen und „Nein!“ sagen. Und ohnehin würde ich mich nicht damit beschäftigen, auch wenn ich sehen würde, was ich falsch gemacht habe.‘
Das heißt es, mit schlechten Menschen zu leben; so leben schlechte Menschen zusammen.
Was heißt es, mit guten Menschen zu leben? Wie leben gute Menschen zusammen? Da denkt ein älterer Mönch:
‚Jeder ältere, mittelalte oder jüngere Mönch soll mich ermahnen; und ich will jeden älteren, mittelalten oder jüngeren Mönch ermahnen. Wenn ein älterer, mittelalter oder jüngerer Mönch mich ermahnen sollte, hätte er Anteilnahme, und ich würde es ihm nicht schwer machen, sondern „Danke!“ sagen. Und ich würde mich damit beschäftigen, wenn ich sehen würde, was ich falsch gemacht habe.‘
Und auch ein mittelalter oder jüngerer Mönch denkt: ‚Jeder ältere, mittelalte oder jüngere Mönch soll mich ermahnen; und ich will jeden älteren, mittelalten oder jüngeren Mönch ermahnen. Wenn ein älterer, mittelalter oder jüngerer Mönch mich ermahnen sollte, hätte er Anteilnahme, und ich würde es ihm nicht schwer machen, sondern „Danke!“ sagen. Und ich würde mich damit beschäftigen, wenn ich sehen würde, was ich falsch gemacht habe.‘
Das heißt es, mit guten Menschen zu leben; so leben gute Menschen zusammen.“
63
„In einer disziplinarischen Angelegenheit, in der auf beiden Seiten das endlose Weiterreden, mit Geringschätzung der Meinung der anderen Seite, Groll, Unmut und Erbitterung, intern nicht beigelegt wird, ist zu erwarten, dass diese disziplinarische Angelegenheit zu bleibender Verbitterung und Feindschaft führt, und dass die Mönche und Nonnen nicht unbeschwert leben.
In einer disziplinarischen Angelegenheit, in der auf beiden Seiten das endlose Weiterreden, mit Geringschätzung der Meinung der anderen Seite, Groll, Unmut und Erbitterung, intern gut beigelegt wird, ist zu erwarten, dass diese disziplinarische Angelegenheit nicht zu bleibender Verbitterung und Feindschaft führt, und dass die Mönche und Nonnen unbeschwert leben.“
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Sabbamitta · CC0
Che tutti gli esseri siano felici